Montag, 16. März 2015

Reisetag nach Kho Phangan

Als Individualreisende verbringen wir natürlich einige Zeit mit der Weiterorganisation der Reise. Aber es wird hier sehr erleichtert dadurch, das 1. überall W-LAN vorhanden ist und 2., sich alles fast wie von selbst regelt. Nach dem Abschiedsfrühstück und Fotos mit Claudia, Bernd und der netten Hoteldame fuhr uns diese in Ihrem schönen SUV Kia oder Isuzu zur Minivanstation. Hier sagt man einfach sein Endziel Kho Phangan, bekommt ein Ticket für 180 Baht und wir werden nach 2,5h in Chumphon am Speedbootanleger ankommen und sicher die Fähre erreichen. Heute kommen wir sehr schnell mit dem Bus voran, er hält nicht so oft.  Auch passen auf 12 Sitzen + Fahrer irgendwie immer alle rein, auch 10 25kg- Säcke Reis und unser Gepäck. Wir sitzen heute wegen der kalten AC hinten und es schaukelt wie auf dem Boot, der Fahrer rast wie der Henker und die Strasse ist uneben.


Die Gegend wurde grüner und grüner je weiter wir nach Süden kamen. Dieses mal gab es auch einen Stop an Tankstelle und Gelegenheit ein WC aufzusuchen. Aber dann waren wir auch schon in Chumphon, allerdings inmitten der Stadt und wahrscheinlich haben wir hier etwas zu viel für die Fahrt zum Anleger bezahlt, der Anleger befindet sich aber auch 35km außerhalb  und sicher hätte man mit mehr Zeit auch einen der klimatisierten Busse bekommen können. So fuhren wir im offenen Songthew




 durch Palmen- und Kokosnussplantagen, an Luxusresorts und Golfplätzen vorbei. Am Anleger angekommen sind wir gleich auf den Highspeedkatamaran (Überfahrt 1000 Baht) umgestiegen. 

Sitze und Schaukeln wie im Flugzeug, nur ganz sachtehaben Glück, es ist kaum Seegang heute. Irgendwann sind wir eingeschlafen...
Abschied vom Festland

Das Gepäck wurde teils gewogen und wir hatten Glück mit dem großen orangenen Koffer, am Airport zeigte er zwar nur 17 kg, fühlt sich aber schwerer an und hier dürfen es auch nur 20kg sein ohne Aufpreis.
Jetzt weiß ich auch wieso unsere Sachen nach der Zugfahrt so mit rotem Staub bedeckt und teils richtig versaut sind: der Boden besteht aus zinnoberroter Erde; das vermutlich eisenhaltige Zeug geht aus hellen Sachen nicht mehr raus!
Auf diesem Schiff sind auf einmal wieder so viele europäische Touris, hoffentlich verteilen sie sich auf "unserer" Insel!
Einer hat ein lebendes Huhn dabei...
1. Anlegen-Koh Tao
Tausende von Tauchschulen und Booten hier, alles planlos an den Hafen gebaut, aber auch wunderschöner Strand mit hübschen Bungalows und eine süße winzige Nachbarinsel, von der Hundert Badegäste noch zusteigen. Die ersten Schnorchler und Taucher haben wir schon gesichtet.  Sieht sehr schön aus hier!


Nun sind wir gegen 16.30 Uhr endlich auf  Kho Phagnan in Thong Sala angekommen. Mit Songthew Taxi erreichten wir (zum Festpreis, nicht verhandelbar) Baan Tai mit dem wieder über Booking.com herausgesuchten First Villa Beach Resort und bezogen einen schönen Bungalow mit Pool- UND Meerblick unter Kokospalmen, einfach traumhaft! Gleich sind wir ins Jacuzzi gehüpft, welches wir ganz für uns allein hatten. Einige Russischpeople sind hier, aber ganz nett. Das Sundownerbier nahmen wir im Wasser.



Endlich Ruhe und Erholung!
Vorsicht vor fallenden Kokosnüssen!
Ausblick

Unsere Nr.3

Strand. Ebbe. Aber es gibt wohl ein paar Stellen wo man auch da noch schwimmen kann.

Auf zum Essen! Lecker Curry...
hier gibt's die Riesenmücken, die wie die Anophelesmücken (dangerous!) aussehen und sie haben auch noch Goldfischtümpel als Aufzuchtbecken hier. Aber bin eingeschmiert! Auch quaken Riesenfrösche, ganz anders als bei uns.
Hausmietze
Hier werden Boxwettkämpfe ausgetragen und unsere russischen Nachbarn wollen noch hin, Beginn 21.30 Uhr. Wir aber müssen mal schlafen.
Es werden in diesen Regionen auch Lauf- und Triathlonwettkämpfe ausgetragen. In Hua Hin war am Samstag internationaler Triathlon (Jonas, kannst Du ja mal nachsehen) und in Prachuap am Sonntag  Halbmarathon+weitere Läufe; Start 6 Uhr  morgens, sagten die Teilnehmer, die dann im Hotel mit uns frühstückten. Verrückt bei diesen Temperaturen, oder?
























5 Kommentare:

  1. Das Quartier sieht ja interessant aus.Achtung Kokosnüsse! deren Milch schmeckt frisch gut. Wenn ihr Gelegenheit habt, besucht mal einen schwimmenden Markt. LG

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  2. Hallo Ihr Lieben! Ja es ist herrlich hier! Gut ausgewählt! Kokosnussmilch aus den unreifen, grünen Nüssen hatte ich schon mehrmals, ist sehr erfrischend und magenfreundlich!

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  3. Also der Transfer war sicher abenteuerlich .... aber für das Sundowner-Bier im Pool nimmt man ja so einiges in Kauf. Gute Erholung!

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  4. Huhu Wolfi! Der Transfer war nicht abenteuerlich, nur anstrengend, ohne eigenes Fahrzeug dauert eben alles lange. Same same but different ist hier das Motto und mit entweder mehr Zeit ODER mehr Geld ist hier ALLES möglich

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  5. Hat sich doch gelohnt! Mann, sieht das gut aus!

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